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Projektbeschreibungen


Emil und die Detektive


Kinderbuchklassiker von Erich Kästner.
Ein Live-Hörspiel-Abenteuer mit Sebastian Hofmüller und Greulix Schrank.

Download Kritik "Emil und die Detektive" 20.11.11
Download Kritik "Emil und die Detektive" kleines Theater Kammerspiele Landshut 15.02.12

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Emil und die Detektive


Emil darf zum ersten Mal allein nach Berlin fahren. 
Im Zug wird ihm sein ganzes Geld gestohlen. Kaum ist Emil am Bahnhof ausgestiegen, heftet er sich dem Dieb an die Fersen. Zum Glück bekommt er bald Unterstüztung von Gustav mit der Hupe und seinen Jungs, die Emil in einer aufregenden Verfolgungsjagd 
quer durch die große Stadt helfen, den Dieb zur Strecke zur bringen.



Der Schauspieler Sebastian Hofmüller (u.a. Schauburg München, Stadttheater Fürth, Kunst in der Kolonie Gauting) und der Musiker Greulix Schrank (Portmanteau, Schauburg München, Dr. Döblingers geschmackvolles Kasperltheater) bringen
Erich Kästners erstes und gleichzeitig bekanntestes Kinderbuch als Live-Hörspiel-Abenteuer für Kinder ab 7 Jahren auf die Bühne.

Dauer ca. 70 Min.
Premiere: 20. November 2011, 16.00 Uhr, Bosco Gauting



Der Brandner Kaspar und das ewig´ Leben


Komödie von Kurt Wilhelm (1923-2009)
nach der Erzählung, Motiven und Gedichten des Franz von Kobell (1803-1882
)
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Inszenierung: Michael Bleiziffer
Musikalische Leitung: Bettina Ostermeier
Bühne und Kostüme: Hannes Neumaier

Rollen: Simmerl (auf Erden), Turmair (im Himmel)

Download Kritik "Brandner Kaspar" von Christian Muggenthaler

Die ergötzliche Geschichte vom schelmischen Kleinbauern und Büchsenmacher Brandner Kaspar gehört zu den beliebtesten bayerischen Volksstücken. Der Brandner Kaspar, Inbegriff eines im Grunde seines Herzens aufmüpfigen Bajuwaren, hat es faustdick hinter den Ohren. Er ist immer zu einem Streich aufgelegt, hält unangenehme Zeitgenossen gern zum Narren und wird wegen seines herzensguten Humors überall geschätzt. Sein kleines, verschuldetes Anwesen will er für seine Enkelin Marei erhalten und bessert deshalb sein schmales Einkommen als Jagdhelfer und durch ein bisschen Wilderei auf. Bei einer hochherrschaftlichen Jagd ereilt ihn ein Streifschuss. Der Boandlkramer, der in Bayern die undankbare Aufgabe hat, die Leut‘ aus dem Leben zu reißen, will ihn abholen und ins Himmelreich geleiten. Aber dem Kaspar gefällt‘s hienieden noch allzu gut. Er weigert sich, dem Boandlkramer in die ewige Glückseligkeit zu folgen. Zunächst setzt er ihn mit köstlichem Kirschgeist außer Gefecht, dann betrügt er ihn beim Karteln und ergaunert sich dadurch etliche weitere Lebensjahre.

Aber die himmlische Vorsehung gerät wegen dieses Betrugs durcheinander: Kaspars geliebte Enkelin Marei wird vor der Zeit in die Ewigkeit berufen, um soviel Jahre früher, wie Kaspar für sich erschwindelt hat. Dadurch fliegt dessen Mogelei auf – und der arme Boandlkramer bekommt mächtig Ärger mit Himmelspförtner Petrus. Der hat zwar einen göttlichen Humor, muss aber für Ordnung sorgen. Er schickt den Boandlkramer wieder hinab, um den Brandner Kaspar hinauf zu holen. Und diesmal ist der Boandlkramer der Gerissenere: Er verführt Kaspar, der nach Mareis frühem Tod die Lust am Leben verloren hat, zu einem Blick ins bayerische Paradies. Und es ist ganz klar: Hier will der Brandner Kaspar nun bleiben, denn nur hier ist es noch schöner als im irdischen Bayern!

Premiere: 23. September 2011, Theater Regensburg




Johann Wolfgang von Goethe & Friedrich Schiller


Balladen & Romanzen
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Eine musikalische Lesung mit Sebastian Hofmüller, Stefan Wilkening (Texte) und Ardhi Engl (Musik).

Download Kritik "Schiller/Goethe" vom 16.02.12



"Seitdem ich meine prosaische Sprache in eine poetisch-rhythmische verwandle, befinde ich mich unter einer ganz anderen Gerichtsbarkeit als vorher...Man sollte wirklich alles, was sich über das Gemeine erheben muß, in Versen wenigstens anfänglich konzipieren."
Schiller an Goethe,1797

Die Schauspieler Sebastian Hofmüller und Stefan Wilkening begeben sich auf einen Streifzug durch die wunderbaren Balladen und Romanzen Schillers und Goethes, begleitet und untermalt von dem Gitarristen und Klangforscher Ardhi Engl.


John Gabriel Borkmann


Schauspiel von Henrik Ibsen. ....................................................................................................................................

Henrik Ibsen erzählt in seinem Stück "John Gabriel Borkmann" einen surrealen Psycho-Krimi, der zeigt, wie spannungsgeladen Beziehungen miteinander verknüpft sind – und wie sehr Ibsen schon moderne, glasklare Menschenanalyse betreibt, zeitgenössische Charaktere zeigt.

Der Titelheld ist ein einst erfolgreicher Bankdirektor, der bei illegalen Finanzspekulationen ertappt und zu Gefängnis verurteilt worden war. Jetzt sitzt er in selbst-gewählter Isolation im ersten Stock seines Hauses und sinnt auf Rückkehr. Unter ihm haust seine verbitterte Frau Gunhild, die davon träumt, ihr Sohn Erhart möge den Ruf der Familie reinwaschen. Ihre Schwester und Ziehmutter Erharts, Ella Rentheim, will den jungen Mann aber wieder zu sich holen. Erhart entzieht sich beiden und flieht mit seiner Geliebten. Jetzt zeigt sich, dass Ella und John Gabriel sich einst sehr geliebt hatten, der junge Borkmann zu Gunsten eines einflussreichen Nebenbuhlers auf sie verzichtete, dafür den Bankdirektor-Posten bekam und Ellas Schwester Gunhild heiratete. Mit dieser Vergangenheit konfrontiert, flieht Borkmann aus dem Haus...

Regie: Sven Grunert

Rolle: Erhart Borkmann

Premiere: 04. Februar 2011, 20.00 Uhr, Kleines Theater Kammerspiele Landshut

Don Quijote von der Mancha


Der Ritter von der traurigen Gestalt nebst Musik von Violoncello und Klavier
Ein Hörabenteuer
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Wer kennt nicht den Ritter von der traurigen Gestalt und seinen treuen Knappen? Die Windmühlen, gegen die er vergeblich anreitet und seine Herzensdame Dulcinea, die ihn hoffentlich irgendwo erwartet? Wie im Wahn hat Don Quijote, nach jahrelanger Lektüre von Ritterromanen, sein Leben umgekrempelt und will selber Abenteuer erleben. Was ihm schmerzvoll gut gelingt!
Der Roman von Miguel de Cervantes ist zugleich wirklichkeitsprall und phantastisch, komisch und ernst. Ein Buch, dem man sein hohes Alter - immerhin 400 Jahre - keineswegs anmerkt.

Wie ein kleines Hörspiel verweben Sebastian Hofmüller, Gisela Auspurg und Bastian Pusch Musik und Text zu einem ebenso literarischen wie auch musikalischen Erlebnis. Raffiniert gehen die Einwürfe von Cello und Klavier ein auf die Ritter-Erlebnisse des Helden, eine Mischung aus Klassik und Jazz, die eigens für dieses Projekt komponiert wurde.


Sebastian Hofmüller: Sprecher

Gisela Auspurg: Cello

Bastian Pusch: Klavier und Komposition

Dauer ca. 100 Minuten mit Pause
Premiere: 02.10.2009 im
Gautinger Bosco.